© Eisenzentrum Zürich, Dr.med. Peter Meyer. Alle Rechte vorbehalten.

Krankenkassen

Die Schweizer Krankenkassen haben intravenöse Eisenbehandlungen seit ihrem Aufkommen in der Schweiz problemlos bezahlt. Von den insgesamt etwa 50 Krankenkassen sind leider diesbezüglich drei „schwarze Schafe“ abtrünnig geworden. Diese Krankenkassen vernachlässigen Eisenmangelpatienten und fordern sie auf, ihre notwendige Behandlungen selber zu bezahlen. Es entsteht dadurch eine Rechts-Ungleichheit im Vergleich mit den meisten anderen Versicherten, bei denen die Behandlung in der Grundversicherung übernommen wird. Im Schweizer Parlament soll auf Ende 2017 über den weiteren Verbleib der Eiseninfusionen in der Grundversicherung entschieden werden.

 

Die Krankenkassen ATUPRI, Sanitas Compact und seit November 2017 auch Helsana machen grosse Probleme bei der Kostenübernahme von Eiseninfusionen! Unsere Erfahrungen mit Eisenmangel zeigen, dass sich die Patienten jedoch erst ab einem Ferritinwert ab 100 ng/ml wirklich gesund fühlen. Diese moderne Erkenntnis ist bei den meisten Schweizer Ärzten und zumindest bei obgenannten Krankenkassen noch nicht verankert zum Schaden der betroffenen Frauen.

Wieviel kostet eine Eiseninfusion?

Beim Eisenpräparat Venofer (200mg) kostet eine Eiseninfusion inkl. Betreuung/Überwachung (45-60min) und Materialkosten total CHF 190.-. 

Beim Eisenpräparat Venofer (100mg z.B. bei Kindern) kostet eine Eiseninfusion inkl. Betreuung/Überwachung (45-60min) und Materialkosten total CHF 163.-. 

Beim Eisenpräparat "Ferinject (500mg)" kostet eine Eiseninfusion inkl. Betreuung/Überwachung (45-60min) und Materialkosten total CHF 318.-.